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Wasserpreise steigen im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 0,75 Prozent

Der aktuelle Wasserpreisvergleich des VEA zeigt für Industriekunden erneut einen leichten Preisanstieg: Sie müssen im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 0,75 Prozent mehr für Trinkwasser bezahlen. Dabei zeigen einzelne Wasserversorgungsunternehmen (WVU) jedoch erhebliche Schwankungen zwischen +19,6 Prozent und -1,2 Prozent. Der Durchschnittspreis für Unternehmenskunden mit Jahresabnahmemengen von 7.500 m³ bzw. 100.000 m³ steigt damit auf 4,01 €/m³.

"Der VEA-Wasserpreisvergleich zeigt in diesem Jahr zwar nur einen durchschnittlichen Preisanstieg von unter 1 Prozent", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Allerdings darf man nicht vergessen, dass auch ein kleiner Preisanstieg Mehrkosten verursacht, die von den Unternehmen erst einmal wieder erwirtschaftet werden müssen."

Insgesamt 13 der 82 untersuchten Wasserversorgungsunternehmen (WVU) zeigen Preissteigerungen, darunter drei WVU sogar im zweistelligen Bereich. Den stärksten Preisanstieg verzeichnet der VEA-Preisvergleich mit 19,6 Prozent auf jetzt 4,46 €/m³ bei den Stadtwerken Emden. Es folgen mit 12,5 Prozent MAINOVA in Frankfurt/Main und mit 12,1 Prozent die Stadtwerke Augsburg.

Fünf der untersuchten Wasserversorger senkten dagegen ihre Preise: Mit jeweils -1,2 Prozent führen der Kommunalbetrieb Ingolstadt und Purena Helmstedt diese Liste an. Es folgen EVI Hildesheim (-0,2 Prozent) sowie Halle und Krefeld (jeweils -0,1 Prozent).

Als Grundlage des Preisvergleichs dienen die veröffentlichten Frisch- und Abwasserpreise (einschließlich Mess- und Grundpreise) von 82 deutschen Städten. Eingeschränkt wird die Aussagekraft des Preisvergleichs dadurch, dass vor allem die Abwassergebühren aufgrund uneinheitlicher Berechnungen der Grundstücksflächen nur bedingt vergleichbar sind. Mit diesen Einschränkungen erweisen sich im Gesamt-Durchschnittspreis - also Wasser plus Abwasser - Ingolstadt (2,72 €/m³), Worms (2,84 €/m³) und Augsburg (2,96 €/m³) als die drei günstigsten, Potsdam (5,84 €/m³), Krefeld (5,64 €/m³) und Saarbrücken (5,48 €/m³) als die drei teuersten Versorgungsgebiete.

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